Kapstadt – Reisen in der afrikanischen Regenbogen-Hauptstadt

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3 Wochen Südafrika, davon 2 Wochen in Kapstadt:

So hieß der erste Reiseplan in 2018 für meine Freundin und mich. Es war eher zufällig, dass unsere Wahl auf Kapstadt, und damit auch die Regenbogen-Hauptstadt Südafrikas, fiel. Erst nachdem wir die ersten Pläne gemacht hatten, wurde uns bewusst, wie stark die LGBT Community in Kapstadt sein soll – meine Vorfreude auf unsere Reise wurde damit aber nur noch größer. Denn auf Reisen Kontakt zur lokalen LGBT Community aufzubauen ist gar nicht so einfach, wie die meisten Reisenden von euch wahrscheinlich wissen.

Wenn du also mal Lust darauf hast, an einen Ort zu reisen, an dem es super leicht ist, die LGBT Community vor Ort kennen zu lernen, hier meine Kapstadt-Regenbogen-Tipps für dich:

 

LGBT Rechte & soziale Situation

Erstmal kurz zur rechtlichen Situation im Land:

Bereits seit 2006 wurde in Südafrika die Ehe für alle geöffnet und war somit das fünfte Land weltweit, das es lesbischen und schwulen Paare erlaubt, zu heiraten. Dies ist auch einer der Gründe, wieso Südafrika weltweit als Regenbogen-Nation bekannt ist.

Gesellschaftlich gesehen ist es leider nicht ganz so einfach. Zwar gibt es Antidiskriminierungsgesetzte, die LGBTs schützen sollen, diese werden aber nur selten eingesetzt. In den großen Städten ist es absolut kein Problem offen als lesbisches Paar unterwegs zu sein, in ländlicheren Gegenden sind die Leute manchmal jedoch etwas konservativer.

 

Lesbische Bars & Partys

Wenn du in Kapstadt lesbisch feiern gehen willst, hast du eine ganze Menge verschiedener Partys und Events zur Auswahl.

Als wichtigster Treffpunkt für die lesbische Community gilt die Beaulah Bar, die früher eine rein lesbische Bar war und heute offen für die ganze LGBT Community ist. Die Beaulah Bar hat jeden Freitag und Samstag von 21 bis 4 Uhr auf, alle paar Wochen gibt es auch extra Partys, wie zum Beispiel die Pride-After Party oder die Neujahres-Party.

Weitere Lesben-Partys, die jedoch sehr unregelmäßig stattfinden, sind die MISS Partys und die The Unofficial Pink Party.

 

Abhängen im Pride Café

Es gibt ein mehrere Pride Cafés in Kapstadt, die meisten werden jedoch hauptsächlich von Schwulen besucht. Im beliebtesten Pride Café, dem Café Manhattan, versammelt sich jedoch die komplette LGBT Community zum Café, Burger und Cocktail, je nach Tageszeit.

Kathy und ich haben das Café natürlich ausgecheckt und haben uns dort ab der aller ersten Sekunde super wohl gefühlt. Das Café Manhattan ist wirklich ein Ort zu abhängen und verweilen, gerade an sonnigen Tagen kann man wundervoll auf den 2 Balkonen oder auch der Dachterrassen-Lounge sitzen, quatschen und chillen. Wir haben uns sofort gefragt, wieso es so einen Ort in Berlin nicht gibt, das wäre echt mal ne coole Erweiterung, die sicherlich auch bei uns gut ankommen würde.

 

Vernetzen via Facebook

Das Coole an Südafrika ist, dass englisch eine der Hauptsprachen ist und man somit super easy mit anderen Lesben in Kontakt kommen kann. In Ländern wie Vietnam oder Ecuador war dies für uns fast unmöglich, da wir einfach nicht die jeweilige Landessprache gesprochen haben. Für Kapstadt gibt es auf Facebook eine große Lesbengruppe, in der man sich mit anderen vernetzen kann und in der oft auch die wichtigsten Termine und Veranstaltungen gepostet werden.

 

Cape Town Pride

Eins der wichtigsten LGBT Events in Südafrika ist definitiv die Pride-Parade in Kapstadt. Diese findet bereits immer im März statt, da zu der Zeit Sommer in Südafrika ist.

Wir haben das leider erst herausgefunden, als wir bereits dort waren und konnten so um einen Tag nicht am Pride teilnehmen. Wir hatten schlichtweg einfach nicht daran gedacht, dass die Jahreszeiten ja verschieden sind und sich somit auch die Pride Termine ändern. Wenn du aber eine Winter-Auszeit brauchst und Lust hast, mal in einem anderen Land zum CSD zu gehen, solltest du auf jeden Fall überlegen, ob du deine Reisezeit dem Pride Termin anpassen möchtest.

 

Sicherheit

In den größeren Städten wie Kapstadt, Johannesburg und dem etwas kleineren Knysna ist es für lesbische und schwule Paare relativ sicher, sich auf der Straße offen zu zeigen, etwas mehr innerhalb des Landes sind viele Leute aber noch sehr konservativ. Hasskriminalität ist dort deshalb leider nicht selten. Je nachdem wo du in Südafrika hinmöchtest kann sie die Lage also unterscheiden, in Kapstadt an sich musst du dir keine großen Sorgen machen.

Allgemein gilt Kapstadt schon als eine Stadt, in der einige Kriminalität herrscht. Aber wenn du dich an die gängigen Sicherheitsregeln hältst, sollte das kein Problem sein. So sollte man z.B. auf seine Taschen aufpassen, die schlechteren Viertel meiden und nach Dunkelheit nicht mehr durch die Straßen spazieren, sondern lieber ein Uber oder ein Taxi nehmen.

Kathy und ich hatten nirgendwo das Gefühl, unsicher zu sein, solange wir uns daran gehalten haben. Im Gegenteil zu einigen anderen Destinationen haben wir uns super sicher gefühlt, Händchen halten durch die Straßen zu laufen und uns zu küssen. Wir sind öfter anderen Lesben oder Schwulen begegnet, die uns ein kurzes Lächeln oder Augenzwinkern geschenkt haben.

 

Allgemeine Tipps

Transport

Unser liebstes Transportmittel war in Kapstadt definitiv Uber. Es gibt zwar auch einige Busse, mit Uber ist man aber super flexibel und es ist oft um die Hälfte günstiger als herkömmliche Taxis. Wir haben uns mit unseren über Fahrern auch immer sicher gefühlt, auch, wenn wir nachts unterwegs waren. Um Uber zu nutzen brauchst du jedoch eine lokale Simkarte mit Internetverbindung. Hol dir die am Besten direkt am Flughafen, das ist am Einfachsten.

 

Unterkunft

Wie in vielen Ländern haben wir auch in Kapstadt unsere Unterkunft über Airbnb gebucht. Hier gibt es einfach die schönsten und vor allem günstigsten Unterkünfte. Über diesen Link bekommst du von mir 30€ Startguthaben geschenkt. Warum Airbnb vor allem für lesbische Reisende so interessant ist, erfährst du hier.

Wir haben die zwei Wochen übrigens nicht direkt in der Stadt, sondern in dem Vorort Blouberg gewohnt. Blouberg ist vor allem als Kitesurf- und Surf-Hotspot bekannt und ist allgemein viel ruhiger und gemütlicher als das laute, hippe Kapstadt.

 

Minimalistisches Packen für Queere Backpacker*innen

Wie immer bin ich absolut ein Fan davon, nur das Wichtigste mitzunehmen und somit maximale Flexibilität zu behalten. Hier findest du meine minimalistische Packliste speziell für queere und lesbische Reisende.

 

Warst du schonmal in Südafrika? Wenn ja, wie hat es dir gefallen? Hast du mal überlegt nach Kapstadt zu fahren und hast noch Fragen? Dann schreibs mir mega gerne in die Kommentare!

Alles Liebe,

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Titelfoto von Dr. Sabine Egger

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2 Comments

  1. Bianca sagt:

    Hallo Annie!

    Danke für den interessanten Bericht über SA!

    Ich war schon zweimal in Südafrika u mag das Land sehr gerne. In puncto Sicherheit muss ich aber leider widersprechen – ich fühle mich dort nie wirklich sicher. Und ohne männliche Begleitung würde ich im Finsteren gar nicht herumlaufen.

    Ansonsten wuuuunderschönes Land.

    Lg Bianca

    Schade, dass in diesem Beitrag diesmal so viele Fehler sind, das machts irgendwie mühsam zu lesen.

    • Annie sagt:

      Hi liebe Bianca,
      also im Dunklen sind wir auch nicht rum gelaufen, das sollte man ja auch nicht machen, egal ob mit Mann oder ohne ;). Uber hat uns hier sehr gute Dienste geleistet. Und wie gesagt, das mit dem Sicherheitsgefühl war nur auf Kapstadt und Knysna bezogen, hier haben wir aber wirklich viele andere LGBTs getroffen, was ich im Vergleich zu anderen Ländern in denen LGBTs lange nicht so sichtbar sind sehr schön fand.

      Liebe Grüße!
      Annie

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