Jericoacoara – Ortsunabhängig arbeiten im Hippieparadies

Reisen
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Pride Fashion, Rainbowfashion  
Jericoacoara – was schon so aufregend und nach neuen Abenteuern klingt hält auch was es verspricht.

 

Brasilien ist ein Land, in dem der Gay Pride stärker ausgeprägt ist, als in den meisten Ländern der Welt. Jedes Jahr zieht des bunte, rießige CSD durch die Straßen Rios und feiert die tausend Facetten queeren Lebens. Über eine Million Menschen nehmen daran teil. Darunter auch viele Heteros, die die LGBT Community unterstützen und mitfeiern.
Und trotzdem ist Brasilien eins der Länder, in denen die Mordrate an LGBTs am höchsten ist. Das war für mich eigentlich der Grund, Brasilien vorerst nicht als Must-Go Reiseziel zu betrachten.

 

Bis ich auf das DNX Camp in Jericoacoara gekommen bin.

 

1. Die DNX Bewegung

 

Die DNX ist eine internationale Bewegung von lebenshungrigen Menschen, die mehr in ihrem Leben wollen, als Bürojob, Haus und Kinder. Sie streben nach einem ortsunabhängigen Leben. Einem Leben in dem sie für ihre eigenen Projekte arbeiten, leben wo immer sie wollen und dabei auch noch die Welt zu einem besseren Ort machen.
Und ich bin eine von ihnen. Einer dieser verrückten Menschen, die raus gehen und nach dem MEHR suchen.

 

Einer dieser Personen, die ihre eigenen Grenzen setzt, bzw. viel mehr versucht diese zu sprengen.

 

Das erste Mal war ich im Mai diesen Jahres auf einem DNX Event – auf der DNX Berlin, eine mehrtägigen Konferenz, die jedes Jahr stattfindet. Gegründet und geleitet wird die DNX von dem Pärchen Feli und Marcus, Vorbilder tausender Menschen, die auch den Traum der Ortsunabhängigkeit leben möchten. In der Sekunde, in der Feli und Marcus von ihrem geplanten Camp in Jericoacoara sprachen, wusste ich, da muss ich hin!

 

Bis es soweit war, hatte ich aber noch einen langen Weg vor mir.

 

Selbstzweifel, die Frage, bin ich gut genug und ist mein Blog schon ein richtiges Business, haben mich die nächsten Monate davon abgehalten mein Ticket zu kaufen. Mitte September wurden die Tickets immer weniger, die Zimmer ausgebucht. Ich wusste, jetzt oder nie. Nachdem Marcus mich für seinen Podcast interviewt hatte, überredete mich meine Freundin Rina endgültig, meinen Platz im Camp zu sichern.

 

2. Queeres Leben in Jericoacoara

 

Ich sitze gerade im Flugzeug zurück nach Deutschland und bin total geflasht von den wunderschönen 2 Wochen, die ich in Jericoacoara erlebt habe. Zum Einen war das DNX Camp einfach der Hammer. Zum Anderen habe ich das kleine Hippiedorf als wunderschönen Ort erlebt, in dem Lesben und Schwule ganz offen mit ihrer Sexualität umgehen können, ohne Angst haben zu müssen.

 

Das innig sich küssende lesbische Pärchen an meinem ersten Abend, unser offen schwuler Zumbalehrer, die Lesbe an der Bar, die super offensichtlich mit mir geflirtet hat… Obwohl ich wirklich nicht nach der Community gesucht habe war sie so präsent und sichtbar, wie ich es beim Reisen noch nie erlebt habe.

 

Selbst in Berlin müssen wir vorsichtiger und versteckter sein als die LGBT Community in Jeri.

 

 

3. Jeri – mein kleines Paradies

 

Jericoacoara ist innerhalb der zwei Wochen für mich zum Paradies geworden.
Das Dorf liegt in mitten eines Naturschutzgebietes, auf der einen Seite der endlose Ozean, auf der anderen Seite der mächtige Regenwald. Es gibt keine Straßen, alles besteht aus weichem, gelben Sand, der zum nonstop Barfußlaufen verleitet. Tagsüber ist der Strand vor Jeri voll von den bunten Segeln der Windsurfer. An den Nachbarstränden üben die Kiter*innen ihre Tricks und meterhohen Sprünge.

 

 

Zum Sonnenuntergang wandert das ganze Dorf auf die Düne direkt vor dem Meer und applaudiert, wenn die letzten Sonnentrahlen im Meer versinken.

 

Abends tummeln sich Hippies auf den kleinen Sandstraßen und verkaufen selbstgemachten Schmuck. Die Caipibuden nebenan mixen lustig klingende Getränke aus frischen Obst, meist mit einer ordentlichen Portion Rum oder Wodka. Der Himmel ist nachts so klar und hell, wie es nur an Orten möglich ist, an denen kaum Straßenlaternen das Licht der Sterne überdecken. In den langen und warmen Nächten kannst du mit etwas Glück sogar Sternschnuppen sehen, ehe die Vögel wieder leise anfangen zu zwitschern, die Sonne langsam aber sicher aus den Urwaldbäumen aufsteigt und das noch schlafende Dörfchen in warmes Licht taucht.

 

 

4. Achtung: Die DNX kann dein Leben verändern!

 
Der DNX Slogan „Achtung: Die DNX kann dein Leben verändern“ ist weder nur ein cooler Spruch, noch Marketingmethode. Es ist die Wahrheit. Das kann ich nach den letzten 2 Wochen mit Sicherheit sagen.

 

Es gibt dir immer unendlich viel Kraft und Empowerment, mit Menschen zusammen zu sein, die genauso drauf sind wie du.

 

Die auch ein bisschen verrückt sind, versuchen ohne Grenzen zu denken, die Welt verändern wollen und alles daran setzen, ihre Träume in Realität zu verwandelt. Nichts pusht einen mehr, als sich mit Menschen zu unterhalten, die auf dem Weg, den du gehen willst, schon ein Stückchen weiter sind und dich bei deinen nächsten Schritten unterstützen können. Und nichts ist so schön wie das Gefühl, jemand anderem Tipps geben zu können die*der etwas machen möchte, was du dir in den letzten Wochen und Monaten schon angeeignet hast.

 

Give 10 times, ask one time – der Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft innerhalb unserer Gruppe war so wunderschön!

 

17 Menschen, die sich anfangs größenteils fremd waren und sich zum Teil unterscheiden wie Tag und Nacht, 10 Tage zusammen wohnen, arbeiten, lernen – und schon fühlt es sich an, als wäre man eine kleine Familie. Eine crazy, bunte Familie mit Träumen, die bis in die Wolken gehen und mindestens genauso großem Willen, diese in Realität umzusetzen.

 

Deshalb: Ein großes Danke an Feli und Marcus für dieses wunderbare DNX Camp und an Miriam von Wake Up Stoked, die sich immer um alles und jede*n gekümmert hat!

 

 

 

Falls du jetzt auch Interesse am ortsunabängigen Arbeiten und Träume-Verwirklichen hast, check auf jeden Fall die DNX Seite aus.
Feli findest du auf ihrem Reiseblog Travelicia und Marcus auf seinem Podcast Lifehackz.

 

Noch mehr Infos zu meinen Plänen für die Zukunft und wie ich überhaupt auf das Thema digitale Nomaden gekommen bin, gibts in meinem Interview auf Lifehackz!

 

Warst du schon mal in Brasilien? Hast du dich vielleicht selbst schon mal mit ortsunabhängigen Arbeiten beschäftigt? Dann schreib mir unbedingt, damit wir uns vernetzen können!
Ich freue mich mega über deinen Kommentar!

 

Alles Liebe,

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Das Artikelfoto ist übrigens zusammen mit 3 wahnsinnig tollen Powerfrauen entstanden, checkt mal ihre Webseiten aus!

Wake Up Stoked – For Wind Chasers & Wave Hunters

Grüner Kompass – Glücklich, Gesund & Grün Durchs Leben

Kitetiger – Kite.Life.Style

 


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2 Comments

  1. Sabine sagt:

    Liebe Annie,

    ich prokrastinier hier vor mich hin und hab Tränen in den Augen, weil dein Artikel mich voll ins Herz trifft. Du hast, uns DNXies (oder werdende) so gut beschrieben! Lauter Einhörner voller Liebe und Power!
    Für mich als Heterotrulla ist es eine komplett neue Welt, die du mir eröffnet hast. Danke dafür!
    Ich freue mich sehr, dich kennengelernt zu haben. Du bist eine Wahnsinnspersönlichkeit und ein strahlendes Licht in dieser Welt!

    • Annie sagt:

      Ach Sabine, du bist so süß!
      Ich freu mich auch mega, dass ich dich kennen lernen durfte 🙂 Du bist für mich echt die Powerfrau in Person!

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